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Etwas über Genealogie

Früher beschäftigte sich hauptsächlich der Adel mit Genealogie, u.a. zum Schutz seines Standes. Heutzutage gibt es vornehmlich andere Gründe, so z.B. historische, demographische, erbrechtliche, soziale und medizinisch-genetische.
In der modernen Auffassung ist die Genealogie denn auch die Wissenschaft, die den Zusammenhang zwischen Menschen beschreibt, wobei sie sich basiert auf biologische oder juristische Abstammung.
Die Genealogie, in der die Generationen mit römischen Ziffern numeriert werden, kennt u.a. die Begriffe Stammbaum, Genealogie, Nachkommentafel, Ahnentafel und Ahnenreihe.
Andere Begriffe, die bei der Forschung und in der Literatur vorkommen, werden betrachtet in unserem Informationsheft.

Ein Stammbaum ist eine gezeichnete Darstellung von Familiendaten.
z.B. in Form eines Baumes oder mit Symbolen, wie sie in der Genetik angewendet werden.

Die Genealogie ist eine Aufstellung aller Personen der gleichen Familie, ausgehend von dem ältesten bekannten Vorfahren in männlicher Linie (Generation I).
Diese Personen können verschiedene Geschlechtsnamen (mit Varianten) tragen.
Die Auffassung, daß mit einem unehelichen Kind (ein Kind, das nicht in einer legitimer Ehe geboren ist) eine neue Familie beginnt, kann man wegen der nicht mondialen Anwendbarkeit als überholt betrachten.
Die Äste der Familie werden numeriert A, B, C usw; die Zweige AA, AB, AC usw (aus Ast A), BA, BB, (aus Ast B), CA, CB (aus Ast C) usw.
Personen mit zusammengesetzten Geschlechtsnamen werden geordnet unter der Genealogie des Hauptnamens des zusammengesetzten Geschlechtsnamens, dies ist der ursprüngliche Name ohne die Erweiterungen; z.B. Boonstra van Heerdt bei Boonstra, van Heerdt tot Eversberg bei Van Heerdt, Hooft van Iddekinge bei Van Iddekinge, van Breugel Douglas und Clifford Kocq van Breugel bei Van Breugel, Oetgens van Waveren Pancras Clifford bei Clifford.

Die Nachkommentafel ist eine Aufstellung eines Stammelternpaares, eines Stammvaters oder einer Stammutter (Generation I) mit deren Kindern (Generation II) und allen ihren weiteren Nachkömmlingen, sowohl in männlicher als weiblicher Linie weitergeführt.
Eine Nachkommentafel enthält also viele Familiennamen. Die Numerierung is die gleiche wie bei der Genealogie.

Die Ahnentafel ist eine Aufstellung der Ahnenträger oder Probanden (diejenigen von denen man ausgeht) mit all deren Ahnen in männlicher und weiblicher Linie.
Eine Ahnentafel enthällt also die Daten von den Ahnenträgern (Generation I; N° 1/1, 1/2, 1/3, 1/4 usw), ihrer 2 Eltern (Generation II; N° 2-3), ihrer 4 Großeltern (Generation IV; N° 4-7), ihrer 8 Urgroßeltern (Generation IV; N° 8-15), 16 Ururgroßeltern (Generation V; N° 16-31), usw. Die Ahnennumerierung nach Kekule ist klar:
Väter haben immer die doppelte Nummer ihres Kindes, Mütter die doppelte plus 1.

Eine Ahnenreihe ist eine bestimmte Linie aus einer Ahnentafel.
Die patrilineäre Ahnenreihe beginnt mit dem Vater des Vaters des Vaters usw.
Im engerem traditionellem Sinne (= legitime Abstammung) wird sie die Ahnenreihe einer Familie genannt.
Die matrilineäre Ahnenreihe beginnt mit der Mutter der Mutter der Mutter usw.
Die Namensahnenreihe führt weiter auf dem Geschlechtsnamen (z.B. bei einem unbekannten Vater oder im Falle einer Adoption) oder auf dem Namen des Hofes (z.B. bei Annehmung eines Hofnamens von dem Mann einer Hoferbin).
Generation I ist bei der Ahnenreihe der ältest angegebener Ahnenherr oder die ältest angegebene Ahnenfrau.
Nimmt man die Ahnenträger als Generation I, dann heißt dies eine Abstammungsreihe aus einer Familie oder von einer bestimmten Person.


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